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Das kleine Café

„Ich weiß nicht, ob ich sie dort treffe. Warum fahre ich überhaupt hin? Hm, Intuition ist die Königen der Entscheidungsfindung! Ja, vielleicht spricht sie mit mir mittels meiner inneren Stimme“, Aleksej hupte dem Fahrer, der ihn zu überholen versuchte, weichte selbst aus und gab mehr Gas.
Auf der breiten Straße herzutreiben war ein echter Genuss! Links und rechts liegt die Steppe. Die Sonne geht unter. Durch die rechte Seitenscheibe blies der Wind, so als ob er ihn aufrichtig aufziehen wollte. Bald sollte er es bereits sehen - das kleine Café am Straßenrand. Sie lernten sich vor sieben Jahren kennen. Er wusste nicht, sie er das Gespräch beginnen soll, starrte sie offenherzig an, dachte eine Weile nach und sprach wie in einem alten Witz aus: „Sitzen sie auch in diesem Café?“
Weiter ging es dann lockerer...
„Kommt sie heute oder nicht? Ich sollte lieber an meinen neuen Roman denken, aber meine Gedanken sind ja woanders. So sehr will ich sie sehen!!! Gut, dass der letzte herausgegeben wurde. Richtig gute Arbeit geleistet“, er schaltete sich doch auf den Roman um, „Haben sogar mir gedroht, mein Honorar heute zu überweisen, Teufelskerle!“, schimpfte er seine Herausgeber scherzweise, wahrscheinlich für ihren außergewöhnlich starken gewerblichen Griff.“
Bald konnte er den Schattenumriss des Cafés sehen. Ein nettes Lokal, errichtet wie US-amerikanischer Imbiss aus dem Wilden Westen. Er parkte sein Auto. Und ging hinein.
Dieselben Holztische „Haselnuss“, bedeckt mit schneeweißen Tafeltüchern, dieselbe Bartheke, ein paar Gäste, die sich beim Bier langweilen. Die Renovierung hatten sie aber vorgenommen: Hängedecken, neue Jalousien, die an einigen Stellen im durch den blasenden Wind am offenen Fenster schlappern. Eine hübsche junge Frau, die hinter der Bartheke stand und Gläser mit einem Tuch polierte, hat lächelte ihm freundlich und bat ihm einen Platz an.
„Ein typischste Barkeeperin“, dachte er, „braune lange Haare, kugelförmige Brüste „die nach außen aus der Bluse drängen“ und schöne brauen Augen, die hin und her schauen.“
Aleksej setzte sich an einen Tisch. Die „typische Barkeeperin“ brachte ihm die Speisekarte.
„Einen Espresso“, sagte er mit spanischem Akzent warum auch immer.
Sie entfernte sich.
„Hm, kann ich sie vielleicht dort doch finden? Wie viele Jahre suche ich bereits nach ihr in der Facebook-Suchmaschine!“ So ein Trottel, gewiss und wahrhaftig!“
Aleksej klappte den Laptop aus und loggte sich beim Facebook ein.
Aus irgendwelchem Grund wollte sein Account sich nicht öffnen, wobei ihm es eigentlich ziemlich egal war. Noch einmal beschloss er, sie zu finden. Mereschenko, Meresjewa, Marschenkowa, nur sie - Natascha Merkulowa - war nicht da nach wie vor.
„Hm“, seine Augen fanden einen der Benützer, der gerade online war - Sergej Schewzow! Er ist doch seit einem Jahr tot!!!
Aleksej schaute die Bezeichnung des Netzwerks - da stand Facebook.Jenseits. Ru.
„Oh, mein Gott!
Er spürte, dass jemand sich ihm näherte, Aleksej sah hinauf. Alle Gäste standen vor ihm: Ein Mann mit großem Gesicht, der eine Baseballkappe und ein etwas schmutziges T-Shirt an hatte und offensichtlich kein Freund der Körperpflege war; sein Kumpel, mit der sie bereits was gemeinsam getrunken hatten; eine hochgewachsene junge Dame mit grausamen Brillen, die etwas fehl am Platz zu sein schienen, und die bezaubernde Barkeeperin.
„Herzlich willkommen im Jenseits!“, sagte der Mann in mittleren Jahren, der mit der Baseballkappe.
„Jenseits?!“ „Was für ein Schwachsinn?!“
Die Barkeeperin lächelte offenherzig wieder und fügte hinzu:
„Aleksej...“
„Woher kennen Sie mich? Ich habe mich nicht vorgestellt!“, sagte Aleksej
„Erstens Sie sind ein bekannter Schriftsteller. Zweitens Sie sind einer halbe Stunde zuvor beim Autounfall ums Leben gekommen, als Sie das andere Auto zu überholen versucht haben.“ Sie haben noch dem querköpfigen Fahrer gehupt. Da sehen Sie die Nachrichten - sie schnippte mit dem Finger, und der Channel One berichtete:
(Mit Vermerk „Breacking News“) Heute um 15:30 in der Nähe der Raststätte auf der Autobahn Kijewskij ist der bekannte Schriftsteller, Aleksej Michajlow, beim Autounfall ums Leben gekommen. Seine Romane „Herberge für einsame Träume“, „Ich schenke dir... den Tod“, „Alte Omelia“ hatten viel Freude den Lesern bereitet...
Die Barkeeperin machte den Ton zu, um auszusprechen.
„O Mein Gott!..“, Aleksej fasste sich an den Kopf.
„Bitte regen Sie sich nicht so auf! Übrigens sie können mit Ihm sprechen. Er frühstückt gerade am Ufer des Ozeans“, fuhr sie fort.
„Wer ist dieser Er?“, fragte Aleksej erstaunt nochmal.
„Unser Herrgott. Hoppla! Er ist ein großer Fan von Ihnen. Insbesondere liest die Bücher nach, wo sie über Ihn schreiben. Er liest alles so hingebungsvoll und wartet aufs neue Buck. Er sagt, es ist ja alles gelogen, aber geschrieben ist es schön. Und lacht dabei herzlich. Vielen Dank Ihnen dafür, Aleksej“, bedankte sich die junge Frau bei ihm.
„Wie lebt ihr denn da?“, Aleksej beruhigt sich ein wenig und fing an, Fragen zu stellen.
„Wunderbar“ Wir haben Internet, Fernsehen. Geld haben wir keins, aber dafür haben wir alles! Es ist schrecklich, wenn alles wegen der Kohle ist, so wie ihr dort „in der Realität“ sagt. Hier schreibst du ein Buch, stellst ein paar Schuhe her und - basta.
Du kannst alles in Anspruch nehmen, was du willst. Das ist doch das Paradies!!!“, erläutere ihm der Mann mit der Baseballkappe.
Aleksej schaute aus dem Fenster hinaus. Links sah er eine Tafel mit der Überschrift „Paradies - hundert Meter“ und rechts gab es eine andere, auf der stand: „Hölle - zweihundert Meter“.
Er wollte fragen, warum der Weg in die Hölle länger dauert...
„Ah?..“, er zeigte mit der Hand in der Richtung der Tafeln.
„Um sich unterwegs einzufüllen“, antwortete der Mann streng.
Da fing die Barkeeperin an, ihn auf die Schulter zu schütteln und fragen:
„Sitzen Sie auch in diesem Café? Sitzen Sie auch in diesem Café? Sitzen Sie auch in diesem Café?
Aleksej bewegte sich mit einem Zuck und ... wachte auf. Vor ihm stand sie - Natascha.
„Ah du meine Güte, hallo“, er stand auf, ganz strahlend und absolut durcheinander.
Sie! Sie! Sie! Diese braune Haare, deren Strähne immer auf ihre Augen fällt. Und die Augen! Was für die Augen! Die Grübchen in den Wangen, von denen er schwärmte. Das schwarze Kleid, das er am liebsten hat...
Sie ist doch gekommen, sie hat es nicht vergessen.
„Hast du was geträumt?“, fragte sie mit einem Lächeln.
„Der Traum war so... weiß du... Ich habe vorher offensichtlich zu viel geschrieben.
„Hallo, Aljoscha“
„Hallo, Natascha“, Aleksej strahlte. Sie war da - ganz in der Nähe! Sie ist doch gekommen! Sie ist bei alledem hier! In aller Welt sie hat es nicht vergessen!
„Ich dachte, du könntest plötzlich diese Kneipe besuchen?“
„So habe ich auch gedacht.“
„Du bist berühmt geworden, ein Schriftsteller“, sie sprach und ihre Augen klebten an ihm.
„Ah...“, er tat mit einer Handbewegung etwas ab.
„Wie geht es dir, Aljoscha?“
„Ich habe sehr lange nach dir gesucht. Lass uns setzten.
Sie setzten sich.
„... Darunter auf Facebook“, er atmet aus, atmete ein, „fünf Jahre habe ich dich nicht gesehen... Nach dir gesucht und sogar kürzlich habe ich versucht dich mit der FB-Suchmaschine zu finden, dabei bin ich eingeschlagen und einen Alptraum erlebt. Weiß du, ich...“
Sie brachte ihn unter, nahm seine Hand und sagte:
„Keine Sorgen mehr, ab jetzt werden ich bis Ende meines Lebens auf Facebook sein!“




Morgen

Die Stadt lebt wieder auf. Kirill verließ die zarte Umarmung und ging zum Fenster, wo er absolut nackt stehen blieb. Dascha sah seinen Atlas-Körper an, auch das was gewöhnlich bei Atlas durch ein Feigenblatt verdeckt wurde, sie konnte alles wunderbar betrachten. Er war schön, sogar etwas weiblich schön und sogar jetzt, als er beim Fenster stand, schien es, als ob es eine Shooting für ein Modemagazin wäre: ein schöner nackter Körper, Vorhänge, Fenster.
Dascha ließ die Decke von sich ab und starrte ihn nach wie vor an. Sie wusste, dass er den Morgen macht.
„Es gibt irgendwelche Wahrheit in der Morgenzeit“, er räumte das Netzgewebe weiter beiseite und warf einen Blick auf den Bezirk, der am Aufwachen war. Ein Mann wusch sein Auto, Kinder gingen zur Schule, der Hausmeister, der zuvor über etwas heftig gestritten hat, beruhigte sich und ging zur Seite von seiner mürrischen Kollegin.
„Fürchtest du nicht, dass dich schöne Frauen aus ihren Fenstern sehen gegenüber erblicken?“, fragte Dascha mit einem Lächeln.
„Nein, nur Männer fürchte ich“, er beschloss mit einem Witz zu antworten, „zurzeit sind es nur Männer, die auf ihren Balkonen rauchen.“ Da seufzte er und sein Blick wurde ernst.
„Weiß du, ich hatte Sex nur zwei Mal, also so einen, dass ich es wirklich genießen konnte.“
Sie zuckte mit den Wimpern.
„Du und... ich habe es dir nie gesagt, denn Sex zwingt dazu, offenherzig zu sein. Ich war verheiratet und ihr seid euch ähnlich... es ist erstaunlich, aber sogar im Bett.“
Ihr Gesicht zeigte nicht Mal eine Beleidigung, sie hörte ihm aufmerksam zu.
„Lisa ist verschwunden, etwas über ein Jahr zurück, niemand weiß, wo sie ist, die Sache ist eine Sackgasse geworden, mit ihr ist noch ein Mann verschwunden, ein Fahrer meiner Meinung nach, ich kann mich nicht erinnern. Er sollte sie gefahren haben. Es geschah als wir im Urlaub waren, wir wohnten im privaten Hotel am Fuß des Berges. Ich ging hinaus, um sie zu begleiten und... ich sah sie zum letzten Mal. Was ist mit ihr? Man hat weder sie noch den Mann nie wieder gesehen. Verzeih mir, das ich darüber rede, aber die Ähnlichkeit im Bett hat mich ins Staunen versetzt! Es ist lange her, dass ich mich so gut sowohl seelisch als auch körperlich gefüllt habe, also mit dir zusammen...“
Kirill wollt gerade noch was sagen, aber Dascha unterbrach ihn:
„Das war ein merkwürdiges Auto, auf ersten Blick ganz normal...“, er bestaunte sie. Ein schöne nackte Frau lag im Bett, mit ihren nicht verdeckten Brüsten, volles Haar zerstreute sich über den Kissen, Dascha schaute auf die Decke und fuhr fort, ungeachtet seiner Reaktion: „gewöhnlicher schwarzer Mercedes, alt, ich musst zum Flughafen, es war dunkel, keiner war da mehr, nur sie. Ich wollte per Anhalter fahren, sie sind stehen geblieben, was gar nicht üblich war. Deine Frau war schön, stilvoll, ich würde sagen, sie hatte aristokratische Gesichtszüge… edle Herkunft war bei allem spürbar, graziös, Haarlocken, die aber so schön gefestigt waren, sie hatte solche Augen. Er war etwas kleiner, etwas mächtiger, ein Mann mit Griff. Ich setzte mich ins Auto. Deine Frau hatte große Angst. Wir fuhren ein Stück und er stoppte das Auto. Er ging zum Kiosk, um Zigaretten zu holen... offensichtlich gab es keine dort und er ging dann zum Laden an der Tankstelle. Lisa drehte sich zu mir und erzählte mir... von dir... sie sprach sehr viel, als ob sie über einen Wunder berichtete, sie erzählte mir, sie sei unheilbar krank und bald sterben soll, vielleicht in einem halben Jahr... in einem Jahr, nicht länger. Dieser Mann hat sie intensiv belästigt, er ist eine Art Chef in dieser Gegend, er drohte, dich zu töten, er schwor, sie ewig zu lieben. Deine Frau wusste, ich bin so eine Frau, die du magst, sie erzählte mir über alle deine Gewohnheiten, Begierden, und sagte mir, wo ich dich finden kann... sie schnitt die Schlauchleitung im Auto mit dem Messer durch, um sich selbst und den Verbrecher-Kavalier zu töten, damit du weiter leben kannst, dort, in den Bergen, sind die beiden durch einen Autounfall umgekommen, zu suchen gibt es dort nichts, somit bist du gerettet und hast eine neue Frau. Sie bat mich sehr darum, ein Mädchen für dich auf die Welt zu bringen... Mal schauen, wie es nach der heutigen Nacht weiter geht... Ich habe eine lange Zeit darin gezweifelt, das alles schien richtig schwachsinnig zu sein, so unerwartet!... Dann habe ich mich entschieden, es doch zu machen, ich war sowieso allein, und du... du bist wirklich ein Wunder! Ich bin froh, dich getroffen zu haben!“
Kirill rutschte langsam an der Wand nach unten und war bereits in der Hockstellung auf dem Boden sitzend, er schloss sein Gesicht mit den Händen, dann nahm er sie weg:
„Ich habe nicht davon gewusst!!! Weder über Krankheit! Noch über die Belästigung!
„Du bist ein glücklicher Mann, sie hat dich von dem Allem beschützt! Und du wirst von Frauen geliebt, mindestens von zwei, das ist sicher... Sie hat mich gebeten, dir das alles danach zu erzählen, wenn wir es in der Früh ein Kind empfangen - sie sagte, nach einer „wilden“ Nacht mag er immer nackt neben beim Fenster stehen und nachdenken, über das Leben... und dann fügte sie hinzu, dass er, also du, den Morgen so sehr magst!...“

Der Engelkuss oder das siebenfache Glück

Es war sehr lange her, damals trug ich noch Kurzhosen und wie alles Jungs, hatte ich immer ein Spielzeug-Auto in meinen Händen, das von einer Seite abgequetscht war, und naturgemäß setzte ich ständig meinem Vater und meiner Mutter dumme Fragen zu. Was für ein Geduld sollten meine Eltern gehabt hatten, all diese Fragen zu beantworten! Ich war ein hübscher Junge und wurde immer von allen geknutscht: Tanten, Onkel, Omas, Opas ... So als ob man mich immer in den Armen gehabt hätte.
„Er ist so clever! Er soll ein Professor werden“, sagten meine Verwandten, und streichelten meine blonde Haare.
„Ja, Professor“, mein Vater setzte die Brillen ab, „so viele Fragen stellt er.“
Die Mutter hatte immer drauf gelacht. Ich liebte meine Eltern insbesondere die Mutter, sie war schön, großgewachsen, wohlgebaut, braune Haare fielen auf ihre Schulter ab, außerdem lächelte sie auf eine besondere Art und Weise! Aus irgendeinen Gründen war mein Vater immer besorgt, wenn sie ihre Blue-Jeans-Shorts trug, die sehr kurz waren... Damals konnte ich es nicht verstehen und sie nahm mich auf den Arm, lächelte, und ich schwärmte... „Mama ist die schönste und die allerliebste!“, sagte ich und wollte sofort einen Kuss von ihr haben. Sie und mein Vater waren ein wunderbares Paar, als ob sie füreinander geschaffen wären. Einmal kam ich zum Vater und stellte meine nächste kluge Frage:
„Papa...“
„Ja, Sohn“, mein Vater legte die Zeitung weg, hob mich und setzte mich auf den Schoß.
Ich hatte Glück mit meinem Vater, denn er war zu mir aufmerksam, wenn ich zu ihm kam, gab es für ihn keine anderen Geschäfte, nicht alle meine Freunde hatten so etwas.
„Papa, wie wurde ich geboren?“
„Huhu, Sohn, dafür musste ich mich ganz schön bemühen“, sagte mein Vater verträumt und etwas traurig, „deine Mama hat damals ja... Ok. Hör einfach zu... Damals war deine Mutter mit einem anderen Mann zusammen, er war ein guter Kerl, aber nicht für sie...“
„Wie ist es denn?“, fragte ich.
„Schau Mal, du magst doch das Spielzeug-Auto von Slawka, deinem Freund?“
„Es ist gut, aber irgendwie ist es doch...“, ich wurde nachdenklich, wie ich es erklären soll.
„Genau“, unterbrach mich der Vater, „der andere Mann ist wie dieses Auto, hübsch, aber irgendwie nicht ganz richtig. Du fummelst daran auf eine oder andere Weise, dann schaust du herum und siehst, die anderen fummeln an ihren Autos auch, dann wird die Sache überdrüssig...“
Ich dachte nach, dann nickte ich und starrte wieder meinen Vater an.
„Damals fuhr ich in den Urlaub und hatte deine Mutter mit ihrem Mann getroffen, sie gefiel mir so sehr, dass ich nur auf sie glotzte. Deine Mutter ist ja schön...“
„Meine Mutter ist die Schönste“, unterbrach ich ihn wieder.
„Das ist wahr. Wir hatten begonnen, zu kommunizieren, wobei deine Mutter sehr weit entfernt lebte...“
„Auf dem Mond?“, fragte ich, „du hast vorher gesagt, er ist sehr weit von uns entfernt.“
„In der andren Ecke unseres Landes. Sie fehlte mir sehr, ich habe an sie geschrieben, dann hatten wir ein Jahr lang nicht miteinander gesprochen... dann hatten wir zusammengezogen und noch später kamst du auf die Welt.“
„Wie bin ich auf die Welt gekommen, Papa?“, ich wollte mich nicht beruhigen.
„Sohn“, mein Vater atmete tief ein.
„Ja?“
„Wie soll ich es dir erklären?“, der Vater setzte die Brillen an und wurde ernst nachdenklich, „das war... großartig, Sohn, das war... Deine Mutter, sie ist so eine.“
Da brachte er in Lachen aus.
„Schön, wolltest du sagen?“
„Oh!“ Könntest du vielleicht jetzt deine Mutter etwas mit den Fragen quälen, sie ist mit dem Kochen fertig, gerade ruht sie sich aus. Sie langweilt sich gerade“, nach diesen Worten schlug mein Vater die Zeitung wieder auf und
ich sprang von seinem Schoß und rannte zur Mutter, in die Küche.
„Mama, wie wurde ich geboren?“, fragte ich als ich in die Küche gerannt kam.
Die Mutter nahm die Schürze ab, kam zu mir, hockte sich hin, umarmte mich, schaute mir in die Augen und sagte leise:
„Wir waren sehr glücklich miteinander, ich und dein Vater, und so bist du auf die Welt gekommen.“
Ich dachte nach und anschließend stellte ich ernst die nachfolgende kluge Frage:
„Wenn Männer und Frauen miteinander glücklich sind, kommen Kinder auf die Welt?“
„Ja, Sohn, so ist es immer gewesen.“
„Der Papa sagte aber mehr.“
„Dein Vater ist wohl ein bekannter „Redner“, lächelte die Mutter und streichelte meine blonden Haare mit der Hand.



***

Zur selben Zeit im Himmel zwei Engel, Mann und Frau, legten sich die Schwingen entfaltend auf die Wolke hin, um sich etwas auszuruhen. Es wehte der Sonnenwind, die Federwolken waren so schön wie nie zuvor. Griechische Götter kamen, um slawische Götter zu besuchen, sie tranken gerade ihren Kaffee etwas entfernt und besprachen etwas sprunghaft, wobei das verliebte Engelpärchen an sich gegenseitig nicht satt sehen konnte.
„Schau Mal, wie lernbegierig er geworden ist“, sagte die an der Wolke liegende Engel-Frau.
„Ja. Unser Kleiner...“, lächelte der Engel-Mann, der sich mit Liebe alles angeschaut hat, was auf der Erde mit seinem Kind geschah.
„Merkwürdig ist es“, sagte er, „unsere Kinder werden auf der Erde von Menschen geboren, sie sind ihre technische Eltern, und dann treffen wir uns...“, bei diesen Worten drehte sie sich um und schaute ihn mit scharfem Blick.
„Wenn sie das andere Leben beginnen“, fuhr er fort.
„Gut, dass du dieses Wort nicht ausgesprochen hat.“
Er zuckte mit den Wimpern.
„Nun, das ist wahr. Den gibt es nicht, trotz aller Fiktionen. Ein Leben geht zu Ende, ein anderes beginnt... wir haben einen hübschen Jungen. Auf der Erde hat er Eltern, aber seine wahre Eltern sind hier, es sind wir... hm.“
„Erinnerst du dich daran, wie alles passiert ist?“, fragte sie.
„Ich erinnere mich. Wir hatten mit den Amors Liebespfeilen geschossen, du warst sehr schön in deinem Sommerkleid, die Wolke von deinen Haaren schwenkte sich im Wind, Götter hatten was abseits beklatscht, und ich ... ich sah dich an, ich konnte nicht woanders hinschauen, du hast was gesagt, etwas gesprochen und ich stand einfach erstaunt da... Da kam schon dieser Bursche, auf den ich mit dem Amor Liebespfleil schießen sollte... in dem Moment hatte ich begriffen, dass auf der Erde auch so einer wie ich steht und so eine wie du anschaut! Wobei eine wie du ist nirgends zu finden, du bist die Einzige!“
„Danke dir, wir sind bereits 700 Jahre zusammen und du sagst mir solche Worte nach wie vor... Dann war er... der Kuss, so süß, so zart, eine solche feine Berührung hatte ich bis dahin nicht einmal erlebt. Zärtlichkeit auf den Lippen, Geschmack der Minze, winterliche Kühle, meine Augen schlossen sich vom Genuss, dann war noch eine Berührung, später noch eine, so dass ich zitterte voll und ganz! So süß! Im Moment schien es mir, ich spaziere im Venus-Garten und koste die Äpfel im Paradies, hinter dem Garten sah ich eine lange Straße, eine Brücke übern den Fluss, den blühenden Flieder, ich sah Wiesen aus Rosen, ein einsamer Geiger spielte und ein sehr bekannter Autor schrieb... das alles durch deinen Kuss! Dann hattest du mich fester Berührt und ich spürte, wie mein Atem schwindet, ich spürte, dass ich lebe, und sehr bald wird auf der Erde unser Sohn leben ... dann schlief ich ein.“
„Geliebte“, sagte der Engel.
„Bei Menschen ist alles nicht so“, fügte sie nach der Pause hinzu.
Er schmunzelte.
„Warum denn, er konnte sich doch als ein romantischer Kerl erweisen.“ Als ich dich küsste, sie fanden ein stilles Örtchen im griechischen Akropolis - wie er das anstellen sollte? Das kann ich nicht begreifen!.. Und dann hatten sie sich geliebt.
„Unser Sohn soll uns in seinen Träumen irgendwann Mal erblicken“, sagte sie, „was hältst du davon?“
„Lass uns ihm diese Geschichte erzählen, damit er etwas früher erfährt, wer seine echte Eltern sind“, er beugte sich und berührte ihre Lippen mit einem zarten Kuss.
Seitdem sind 60 Jahre vergangen. Ich habe einen Bart, ich trage keine Kurzhosen, sondern die alten Trainingshosen... und ich bin auch ein Brillenträger, wie mein Vater. Ich bin ein Opa, und immer wenn ich solche Fragen beantworten musste, habe ich mich an diese Geschichte erinnern, insbesondere an die Worte meiner Mutter:
„Wir waren sehr glücklich miteinander, ich und dein Vater, und so bist du auf die Welt gekommen.“
Wenn ich dann älter wurde brachte mein Vater mir eine Hauptregel ein:
„Die Frau muss glücklich sein, mit dir, und unter dir. So wirst viel mehr Freude haben, vielmehr!“
Damals habe ich den Sinn seiner Worte nicht begriffen, aber nachher... Ich machte alles so, wie mich mein Vater lehrte. Jetzt bin ich in der Küche, wo meine Alte, wie meiner Mutter früher, gerade kocht.
„Was ist mit dir, du alter Sack?“, fragte die ältere Frau, derer Haare teilweise schon grau waren, allerdings war sie genauso charmant wie damals, als sie noch jung war.
Ich lächelte.
„Mach dir keine Sorgen“, antwortete ich und lehnte mich an die Seite der Türöffnung an.
Reich sind wir nicht geworden, dennoch waren wir satt und mit uns selbst zufrieden, wir hatten eine gemeinsame Freude im Leben, ich lebte mit der Frau zusammen, mit der ich mein gesamtes Leben zusammen verbringen wollte. Jetzt, wenn ich sie und meine 7 Kinder ansehe, weiß ich genau, wie viele Male meine Alte unter mir sehr glücklich war!

Klempner

„Il Divo, schöne Musik. Ich habe sie immer gemocht. Was für Stimmen! Ruinen des antiken römischen Theaters. Vier Ausführenden auf der Bühne. Der Himmel ist schwarz wie Harz. Die Zuschauer vor der Bühne, etwas dreihundert Personen, die letzten dreihundert Menschen, die es auf der Erde noch geblieben sind. Klagen, unendlich, Klagen kommt von überall. Adagio - Kranz der Traurigkeit! Es ist nicht verwunderlich, dass Menschen gerade dieses Lied als Begleitung für den Weltuntergang gewählt haben. Der Weltuntergang ist kein fröhliches Ereignis.
Nach jeder Explosion erklingt ein schreckliches Geräusche, die Zuschauer zucken auf, drücken sich immer näher aneinander, ich sehe ihre unruhig gewordene Gesichter, die Augen voll von der Angst, am meistens wurde ich von einer Mutter fasziniert und berührt - sie hat ihr kleines Baby in einen schwarzen Mantel umwickelt, das überhaupt keine Schuld an etwas haben konnte. Das letzte Segment des Lebens auf der Erde, ein Schritt von ihnen entfernt ist alles bereits tot, der Planet ist tot,... in der Ferne ist ein riesiges Brandfeuer zu sehen, bald wird es sie erwischen, oder wird eine Bombe unmittelbar hierher fallen? Der schwarze Harz im Himmel wird manchmal von Blitzschlägen durchgeschnitten und Menschen können dann ihre Gesichter gegenseitig für einen - möglicherweise - letzten Augenblick sehen.
Ich setzte mich abseits, streifte die Ärmel in die Höhe und fing an, dieses Spektakel zu betrachten, ins gewöhnliche Konzert ist mir der Zutritt verboten, ich bin ein Klempner, was soll ich dort machen? Ich hatte ja nie Geld für die Entrittskarte gehabt, niemand hat einmal gedacht, dass euer Satan, der böse Engel, der die vom Gott abgespaltene Welt regiert..., kann ich diesen Blödsinn auslasen? Danke! - ein gewöhnlicher Klempner ist. Alles ist so durcheinander gebracht!
All diese eure Versionen der Weltordnung, Religion ist für die Hollywood-Horrorfilme gut, die nicht Mal einen Gramm der Wahrheit hinter sich haben.
Ich sah diese letzten Menschen an und dachte:
„Irgendwann werde ich diesen Menschen wieder das Leben schenken, sie haben sich entschieden, mit Würde zu gehen, sich weder gegenseitig umgebracht noch geplündert, sie haben begriffen, es gibt kein Entkommen, sie haben verstanden... dass es das Ende ist. Und sie haben beschlossen, es mit Würde anzunehmen! Ich habe es genossen! Ab und zu spürte ich, man blickt mich von der Seite an - warum bin ich so ruhig, aber alle waren sowieso mit sich selbst beschäftigt und ich habe keine besondere Aufmerksamkeit auf mich gezogen.
Jetzt werden die Sänger zum Schluss kommen, es bleibt der letzte Vers, den möchte ich zu Ende hören, mein allerliebstes Quartett! Die letze Bombe soll auf die Bühne fallen, das wird das letzte Umkommen auf der Erde.
Ja, so ist es gelaufen. Ohrenbeteubende Explosion, Schreie, menschliche Körper, die blitzschnell in Stücke fliegen, die letzte Lichtquelle ist verschwunden, der Auftritt wurde von den Scheinwerfern beleuchtet ... und es gibt nichts mehr ... nur Dunkelheit!
Ich habe selbst dem letzten Mensch auf der Erde die Augen zugemacht. Das war einer von dem Quartett, ein wunderbarer Tenor! Ein gescheites Köpfchen! Er war ratlos: „Wer? Ich? Wieso ich?, im Übrigen...“ Ich bin auf dem Planeten allein geblieben, es ist still und sehr dunkel geworden, manchmal waren Blitze zu sehen, aber immer seltener. Es kam Stille, Stille und Dunkelheit. Waren Sie nie auf einem Planeten bei vollständiger Stille? Was den Tod auszeichnet, ist die Stille und gar nichts herum, sogar Vakuum fehlt. Es gibt nichts! Das ist beängstigend!
Ich blieb eine Weile in der Stille, um sie einfach zu geniessen und auszuatmen. Der Planet ist mein und ich kann damit alles machen, was ich will. Ich fuhr mit der Hand über meinen Dreitagebart, streifte die Ärmel in die Höhe und machte mich an die Arbeit. Zunächst wollte ich meinen Besitz besichtigen.
Das alles um mich herum sah unansehnlich aus, der Tod ist nicht schön... und all diese eure Sätze wie „ein schöner Tod“ sind etwas fehl am Platz. Der Tod ist grausam! Das Leben ist das Einzige, was eine Bedeutung hat, der Rest ... also Stille, eine unzählige Menge an Leichen, Tierkadaver, zerstörte Städte, nichts ist übrig geblieben, Metallstücke, manchmal Brandherde, die aber bald erlöschen werden... Ich ging von Italien aus zum Nordpol, dann umrundete ich ihm von der andren Seite. Überall sah ich das Gleiche. Allerdings war nicht alles so schlecht - an einem Ort war ich erstaunt, die Erdkruste war dort abgebrochen und unten konnte man rotes Licht sehen, Wärme spüren wie auch Feuer erblicken und Geräusche hören - das Herz des Planeten atmete. Es war noch am Leben! Beschwerlich und schmerzhaft war es, aber dabei gab es in diesem Atem irgendeine Leichtigkeit. Es schien, das Herz sei sehr müde. Ich rückte die Erdkruste zusammen und es wurde ruhiger... Ich ging weiter. Ich konnte mich natürlich ausschlafen und morgen mit der Arbeit beginnen, aber ich war so ungeduldig dabei, die Ordnung zu schaffen! Ich machte mich an die Arbeit. Ich überlegte mir, dass der gesamte Müll, Eisenabfälle am besten an den Polen anzubringen sind, so wird es sauberer, es bleibt dann noch Besenarbeit.
Drei Tage lang schleppte ich Müll, Steine und Eisenstücke. Zum Zeitpunkt der Nacht wurde ich todmüde, ich wachte in der früh auf und machte mich wieder an die Arbeit. Bei der Arbeit dachte ich immer darüber nach, dass ich es richtig gemacht habe, das Leben auf der Erde denjenigen zu geben, die abgetrieben wurden, ich war mir immer darin sicherer, dass ich Recht hatte. Seinerzeit überprüfte ich alle Kliniken, wo die Abtreibungen praktiziert wurden, holte alles ab, was von nicht gewordenen Menschen übrig blieb, tat es in einen separaten Behälter hinein, stellte die richtige Temperatur und wußte dabei, dass meine Zeit kommen wird, ich dachte häufig:
„Wie wäre dieser Planet, wenn diese Menschen auf dem gelebt hätten?“
Nachts rollte ich mich zusammen, legte meine Hände unter den Kopf und schlief ein.
Ständig erinnerte ich mich an meine Mutter und unseren Spaziergang durch den Park auf dem Plante der Götter, ja, es gibt so einen, es war schon lange her, vor 5 oder 6 tausend, nein, vor 6 tausend Jahren, ja, ich bit Gott! Ich war ein ziemlich anmaßender Bursche mit eigener Meinung, einen Charakter hatte ich auch, aber von der Gerechtigkeit hatte ich wohl auch eine Ahnung. Die Mutter hatte alles geschützt, sie war die Allerschönste, nicht umsonst wurde ihr Venus zur Bevormundung gegeben! Mir wurde die Erde anvertraut, ich war der Ungehorsamste, nur der Mutter konnte ich zuhören. Und das war es, der Zorn des Obersten Herrschers!
„Auf die Erde soll er gehen, um sich zu verbessern, wird er auf dem Planeten Ordnung schaffen, so ist der dann verziehen“, und noch irgendwelchen Blödsinn sagte er... Ich wollte aber nicht verziehen werden, aber ich brauchte die Erde! Etwas weiter von dem Obersten entfernt, dessen Lebensordnung von einem Buch und 10 Geboten abhängt.
Am vierten Tag sollte ich einen großen Grab errichten und alle begraben, die umgefallen sind... darüber will ich sogar nicht schreiben! Es ist keine angenehme Beschäftigung, aber was soll ich sonst machen? Es ist notwendig! 24 Stunden lang habe ich menschliche Leichen getragen, verkohlte, kleine, alte und in den mittleren Jahren, ich habe ständig daran gedacht, was für ein Leben hatten sie, wie sie gelebt hatten, was sie gewollt hatten, wie hatte diese Katastrophe sie erwischt? Ich habe sie sorgfältig in den Grab hinein getan und fing an, die Erde auf sie einzuschütten. Was für eine ekelhafte Beschäftigung, aber soll ich sie alle hier verfaulen lassen? Besser ist es nicht... Das sind doch Menschen. Sind zwei-dreitausend Jahre vergangen, fängt es an - Wir haben die Überreste der Urmenschen gefunden, die von der anderen, vergangenen Zivilisation geblieben sind. Ich bereite den Boden für künftige Entdeckungen. Hm... Ich lächelte säuerlich... Zum Schluss des Tages sah ich einen riesigen Hügel, ich setzte mich auf ihn und ehrte alle diese Menschen mit Andenken. Mir blieb noch die Arbeit mit dem Besen, ich reinigte einen Gletscher vom Staub und Dreck, presste ihn auf meinen Besen aus, den habe ich aus Stäben, Kieferbaumästen und noch aus etwas gebastelt, das Wasser kam. Ich fing an, mit dem Besen zu arbeiten. Fertig war ich erst in der Nacht, die Arbeit verlief mit Freude. Es wurde sauber. Es ist notwendig, den Planeten scheller auszustatten, mein Hemd wurde durch mehrere Tage der Arbeit schmutzig und verschwitzt, ich war unrasiert. Die Mutter kommt bald, um zu checken, wie es mir hier geht? „Sohn...“, diese Gedanken sind angenehm, aber das Wasser wird hier noch länger nicht geben. Ich schlief wie immer ein, ich rollte mich zusammen. Morgen muss ich... dann glaube ich daran, ich werde alles schaffen, ich bin doch ein Gott, verdammt noch einmal! Der Gedanke machte mir Spaß, ich lächelte und sogar kicherte, aber morgen kommt morgen, und noch ... die Gedanken flogen einer nach dem andren, aber ich schlief trotzdem ein.
Der entscheidende Tag tritt ein. Ich war wahnsinnig nervös, jedoch war ich so eingreifend wie nie zuvor. Ich stand auf, hob die Hände zu Himmel auf und flüsterte:
„Du, Universum, hör meiner Stimme zu! Ich erschaffe Himmel und Erde, Luft und Wasser, Feuer und Licht, Tag und Nacht, ich erschaffe das Leben auf diesem Planeten... Ich hatte aber eine angenehme Stimme... Ich war erstaunt in der vollständigen Stille hatte ich mich selbst noch nie gehört, auch der Planten hat mich nie zuvor gehört!
Weiter passierte etwas Unglaubliches! Geschafft!!! Ich ließ meine Hände nicht nach unten fallen - es ist verboten! Aber ich lächelte aus aller meiner Kraft, davon sind meine Wangen taub geworden, und um mich herum fing es an. Der dunkle Himmel wurde heller, die schwarzen Wolken gingen weg, ich sah das Licht, den angenehmsten und allerliebsten blauen Himmel! Ich schaute nach unten, der erste Lichtstrahl fiel neben meinen Füßen, ich habe ausgezeichnete Arbeit mit dem Besen geleistet. Alles glänzte, der Lichtfleck wurde immer größer, und dann kam das Licht!.. Der Himmel wurde rein und ich sah die Federwolken, die ich am meistens mochte!
„Universum, ich zünde die Sonne als die einzige Lichtquelle für 11 Planeten dieses Systems...“ Die Strahlen kitzelten an meinem Gesicht. Ich fuhr fort, ich erschuf die Welt.
„Universum, ich lasse das Wasser vom Himmel als die Lebensquelle hinunterfallen!“
Des Weiteren diktierte ich die Gesetze des Wechsels der Jahreszeiten, der Stundenkreises, ich habe die materielle Zeit erschaffen, das, was nicht jemals fassbar sein wird! Ich hatte es befohlen, einem Menschen 100 Jahre lang auf der Erde leben dürfen. Ein Mensch - ein Jahrhundert, den Tod an sich hatte ich abgeschafft und hatte es verboten, sich mit dem Fleisch der Tiere zu ernähren, die menschenähnlich sind, ich hatte den Menschen beigebracht, den Sex nur auf eine äußerst angenehme Art und Weise zu treiben - zur Fortpflanzung - das ist heilig! Ich hatte es befohlen, dass Männer Frauen und Frauen Männer lieben, ich las den Traktat über die geteilte Liebe als die Spitze der universellen Glückseligkeit vor!
Ich war unglaublich glücklich - das ist der erste Planet, auf dem ich das Leben erschaffen hatte. Ich stand und den strömenden Regen, aber ich konnte mir nicht Stopp sagen, ich wollte es nicht einmal, das Erste, was der Planet hörte, war meine Stimme, davon setzte sich alles in Gang - „Das Erste war meine Stimme“, blitzartiger Gedanke ging durch meinen Kopf durch.
Ich wiederhole mich - Meine Stimme erwies sich als angenehm klingend! Ihr könnt es sich nicht vorstellen, aber bald werdet ihr es selbst hören, ihr müsst nicht mehr allzu lang warten.
„Uhhhhhhhh!“, schrie ich, und als alles zu Ende war, lief ich zufrieden durch den Planeten und schrie vor Freude!!! Ich war glücklich, das war mein bester Tag!!! Ich habe das alles erschaffen!! Mir ist alles gelungen, nun, alles war noch nicht vollbracht, es war etwas zu früh dafür, aber nichtsdestotrotz war das der Anfang!!!!
Ich konnte mich aber nicht beruhigen, denn Emotionen überlagerten sich mehrfach, es erschienen die ersten Sproßen, kleine grüne Pflanzen, aber das war nicht das erste, was ich spürte - zuerst war es der Geruch des Erdstaubs nach dem Regen! „Es geht“, verstand ich!!! Es kamen Bakterien, einfachste Organismen, dann die komplexeren, die ersten Weichtiere, kleine Fisch, alles setzte sich in Gang! Ich beschleunigte den gesamten Prozess, das Gras wuchs schneller, man konnte bereits kleine Bäume sehen, auf denen kleine grüne Knospen bemerkbar waren, alles sollte dazu vorbereitet werden, den Menschen auf die Erde zu zulassen. Es war ein wunderbarer Tag! Den ganzen Tag verbrachte ich auf die Reise durch den Planeten, ich beobachtete den Eintritt des Lebens, ich musste alles abgleichen, überprüfen, an einigen Stellen etwas beschleunigen, woanders Regen einzustellen, noch sonstwo etwas Sonnenlicht dazugeben. Der durch die Sonne beleuchtete Planet, Regentropfen am Gras, in denen sich die Sonne widerspiegelte, da kroch die erste Ameise, und an einem anderen Ort bemerkte ich einen Regenwurm. Alles gelungen! Es blieb mir, nur zu beobachten und zu unterstützen, und bald kommt die Hauptsache - den Menschen auf die Erde zurückzubringen. Ich überprüfte die Temperatur von Wasser und Luft an unterschiedlichen Erdteilen. Ich bemerkte es nicht, dass der Abend eintritt, und ich konnte den ersten Sonnenuntergang auf dem Planeten erleben. Oh, das war ein Wunder! Sehr schön und einfach unglaublich, bei dem so sauberem Luft, buchstäblich alles war sauber! Die durch den Menschen unberührte Natur ist fantastisch.
Ich sollte mir eine Hütte errichten, um dort zu wohnen. Obwohl ich sehr müder war, wollte ich mich nicht auf dem Boden zusammenrollen und so schlafen. Die Hütte habe ich gebaut, nicht ganz stilvolle Unterkunft des Gottes, aber Leckagen gab es keine, ich hatte ein Bett, einen Tische, einen Aufhänger für Kleider - ich hatte aber nur einen Hemd und Hosen - na ja, ich lasse mir was einfallen. Ich zog mich aus, wusch meine Kleidung im Fluss, rang sie aus und hing sie auf den Ästen auf, ich richtete die Sonnenstrahle darauf, ungeachtet dessen, dass es gerade die Zeit des Sonnenuntergangs war, legte mich nieder und schlief ein. So gut hatte ich geschlafen!!! O Herr! (das sagte ich zu mir selbst)
Am nächsten Morgen wachte ich schon davon auf, dass ein Sonnenstrahl auf mein Gesicht fiel, ich lächelte, es war angenehm, ich ging hinaus, streckte mich und erlebte den ersten Sonnenaufgang! Meine Kleider waren trocken und ich machte mich an die Arbeit.
Ich hatte noch ein Boot für mich gebaut, es war schon möglich, im Boot herumzufahren, das war der Vorteil, außerdem werden dadurch meine Beine nicht so sehr müde.
Die Zeit war gekommen - ich nahm meinen Koffer mit Kindern - tat ich vorher hinein das, was nach einer Abreibung übrig geblieben war, so nahm ich jetzt ein 6-Monate junges Kind heraus und setzte es auf eine Blumenwiese, und so tat ich überall auf dem Planeten! Sie krabbelten herum, lächelten, untersuchten jedes Kräutlein, genossen das Sonnenlicht, rollten im Gras, und manchmal fiel auf sie ein leichter Regen. Ah, so schön war das! Das habe ich erschaffen - Kinder - Blumen des Lebens - der gesamte Planet war voll von Blumen und in jeder Blume gab es ein Kind. Mir gelang alles! Das war ein schöner Planet! Jetzt wurde ich zum großen Vater, nach den ersten Arbeiten war ich noch mit Fütterung beschäftigt, aber das war angenehm. Nach jedem Regen wischte ich die Kleinen trocken, sie waren zufrieden, sie lächelten und waren glücklich und zufrieden! Ich konnte nicht das Lächeln von meinem Gesicht verschwinden lassen! Häufiger wurde ich so müde, dass ich dort - auf der Wiese unter den Kindern - einschlief, sie waren alle da, meine Kleinen, meine Arme wurden taub - zwei davon schliefen auf meinen Armen, eins direkt oben auf meinem Bauch, dennoch in der Früh war ich der glücklichste Vater der Welt. Es gab viel zu tun auf dem Planeten, es kamen Dinosaurier, immer hatten sie was Falsches gefressen, ich musste sie fangen und ihnen die Zähen putzen, und so weiter. Die Zeit verlief schnell. Die Kinder wuchsen vor meinen Augen, ich habe ihnen alles selbst beigebracht, ich brachte ihnen das Sprechen bei, ich lehrte sie, miteinander zu spielen, und spielte mit ihnen selbst. Ich verwöhnte sie auf unterschiedliche Art und Weise - wir haben zusammen auf dem Wasser spazieren gegangen, am liebsten mochten sie es beobachten, wie ich die Sterne anzünde! Ja, das war schon etwas - eine Wiese, auf der dreihundert Kinder anwesend waren - und dieses gleichzeitiges „Uh“, das dabei erklang, als ich einen Stern angezündet hatte. Ich hatte wirklich gedacht, ich kann alles. Ich weiß nicht, an sich bin ich selbst das Licht, aber mit ihnen strahlte ich wie ein Planet der Götter. Meine Kleinen wurden groß, ich brachte ihnen Gehe, Sitzen, Rücken halten bei, ich nähte Kleider für sie und dann hatte ich sie gelehrt, sich zu verständigen, um sich gegenseitig zu kümmern, ich brachte ihnen das richtige Leben bei, das war eine Idylle! Wir sprachen miteinander tage- und nächtelang, wir lagen auf der Wiese und besprachen das Leben, den Planeten, das Universum. Und dann passierte das, worauf länger gewartet hatte - eine Frau brachte ihren Sohn auf die Welt. So ging das Leben weiter, schon ohne mich, ich half ihr dabei aber und... ging zur Seite, sie kamen zu mir, sie ließen sich von mir beraten, ich war immer da, ich hatte sie nie verlassen, mit der Zeit wurde ich zu einer Art Legende für sie, sie waren ganz selbständig geworden. Es ist nicht so wichtig, sich zu überlegen, ob es mich gibt oder nicht. Wichtig ist, nach meinen Gesetzten, nach den Gesetzten des Universums zu leben, sie hatten es gut gemacht, ich war unbesorgt, sowohl in Hinblick auf die Erde als auch auf das Leben auf dem Planeten. Sie errichteten einen Tempel, um mich zu würdigen... Ah, das war ehrenvoll, ich kam und setzte mich immer abseits, deshalb sagt man heute -
In dem Tempel ist die Anwesenheit Gottes spürbar...
Ich betrachtete ihre Gesichter und mir war es angenehm, dass es die Gesichter der Menschen sind, die mit sich selbst zufrieden sind, das sind die Gesichter starker Menschen, ich hatte sie nie gezwungen, sich vor mir niederknien zu müssen! Ich habe sie nie in Versuchung gerührt, ich bin doch kein Ungeheuer, Menschen auf diese Weise zu foltern. Sie baten um ihre Kinder, für richtige Umstände. Und ich machte das alles für sie. Sie verstanden, der Glaube funktioniert, weil man ihnen zuhört! Sie sind gebraucht und geliebt! Gibt es was Wichtigeres als die Liebe eines Vaters zu seinen Kindern? Das waren die Gesichter glücklicher Menschen. Ich verstand es, meine Mission ist vollzogen, ich wartete bis zu dem Zeitpunkt, als sie es lernen, das Eisen zu verarbeiten... und wurde ein Klempner - das ist nun Mal noch eine Arbeit, die mir am Herzen liegt.
Wir sehen uns beim Weltuntergang! Kommt. Il Divo haben schöne Stimmen!


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